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© 2004 schoberstiftung
Stiftung für christliche Hospizarbeit in Münster.

Projekte, die wir aktuell unterstützen.

Leben bis zuletzt

Leben bis zuletzt

Die Diagnose einer schweren, lebensbedrohlichen Erkrankung ist für den Patienten, aber auch für seine Angehörigen, stets ein Schock und ruft große Verunsicherung hervor.

Eine Erkrankung wird dann als »palliativ« eingestuft, wenn die behandelnden Ärzte die Krankheit als fortschreitend, unheilbar und die Lebenszeit begrenzend einschätzen.

Laden Sie die Broschüre "Leben bis zuletzt" hier herunter.

Palliativstationen: Orte von Zuwendung und Geborgenheit

Palliativstationen in Münster: sie stehen für die medizinisch-pflegerische Versorgung von Patienten, die Weiterbildung von Pflegenden und Ärzten. Für schwer erkrankte Menschen sind sie vor allem ein Ort von Zuwendung und Geborgenheit. Schmerzen und belastende Symptome können hier gemildert oder beseitigt werden. Patienten und Angehörige erhalten Begleitung und Unterstützung - nach Möglichkeit zur Rückkehr ins häusliche Umfeld, immer wieder auch ins Hospiz oder auf dem letzten Abschnitt des Lebensweges.
 

Palliativmedizin UKM

Palliativmedizinische Brückenpflege 2.0 am UKM

Eine telemedizinische Visite soll die überleitende Versorgung schwerstkranker Patienten vom Krankenhaus nach Hause unterstützen. Wiedereinweisungen im Sinne eines "Drehtüreffektes" können so vermieden werden. In dieser für Patient und Zugehörige schweren Zeit kann das Vertrauensverhältnis in das Behandlungsteam erhalten bleiben, unabhängig davon, wo sich der Patient befindet.
 

Jerusalem

Interreligiöse Hospizarbeit in Jerusalem

Zwischen den Kulturen und den monotheistischen Religionen leitet die Theologin, Kranken- und Ordensschwester Sr. Monika Düllmann das "Hôpital Français Saint-Louis" in Jerusalem. "Bei uns im Haus sind es die Kranken, die uns verbinden. Frieden und Versöhnung sind Geschenke der Sterbenden an uns." Zur Finanzierung von Unterhalt wie auch Weiter- und Fortbildung der Beteiligten leistet die Stiftung signifikante Beiträge. Spenden mit Widmung leiten wir auch hier gerne direkt weiter.
 

Die November-Vorlesungen Akademie Franz Hitze Haus Münster

Novembervorlesung

Unsere jährlichen November-Vorlesungen informieren über den Hospizgedanken und führen Menschen zusammen, die sich diesem Thema verbunden fühlen. Durch ihre persönlichen Beiträge bringen Referenten und Künstler den Umgang mit dem Sterben, mit Tod und Trauer in seinen vielfältigen kulturellen und gesellschaftlichen Facetten einer größeren Öffentlichkeit näher. Junge Künstler begleiten die Vorlesungen musikalisch. Der Ausklang bietet Gelegenheit zur Begegnung.
 

Broschüre Abschied nehmen

Leitfaden für Eltern - Abschied nehmen

Aus der praktischen Arbeit am UKM mit schwerstkranken Kindern ist die von uns geförderte inzwischen 3. Auflage der Broschüre "Abschied nehmen - Leitfaden für Eltern, deren Kind stirbt" entstanden. Sie können diese Broschüre über unsere Homepage beziehen.

 
Bilderbuch Mats & Opa

Bilderbuch "Mats & Opa"

Auf dem Buchrücken lesen wir: "Plötzlich ist alles anders. Wir waren eine ganz normale Familie - bis zu dem Tag, als der Tod an unsere Tür klopfte. Wie spricht man mit seinem Kind über das Sterben, wenn nicht nur der Opa an einer tödlichen Krankheit leidet, sondern das Kind selbst genauso betroffen ist? Dies ist eine wahre und sehr persönliche Geschichte. Sie soll Betroffenen und allen Menschen in ausweglos erscheinenden Situationen Trost spenden." Maike Wöhrmann, Mutter von Mats und Tochter von Opa, hat den Text geschrieben und die Bilder dazu gemalt. Wolfgang Hölker hat das Bilderbuch im Coppenrath-Verlag (2015) liebevoll umgesetzt, die Schober-Stiftung ermöglichte den Druck.
 

Lehrbuch Integrierte Palliativ-Medizin

Lehrbuch "Integrierte Palliativ-Medizin"

Die Palliativmedizin als Querschnittsfach ist im Medizinstudium seit 2014 nun Pflicht- und Prüfungsfach. Neben der kurativen Medizin, die die Heilung von Krankheiten zum Ziel hat, sollen die Studierenden in der palliativen Medizin lernen, wie belastende Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit gelindert und die Lebensqualität in der letzten Lebensphase verbessert werden kann. Die Lehrveranstaltungen der Medizinischen Fakultät Münster finden mit Hilfe der Stiftung ihren Niederschlag im Lehrbuch "Integrierte Palliativ-Medizin" (Hrsg. G. Pott und D. Domagk, Schattauer 2013) Es zeigt, dass die Palliativmedizin kein reines Spezialistenfach ist, sondern in die Hand jeder Ärztin und jedes Arztes gehört.
 

Trauerarbeit in Münster und Umgebung

Trauerarbeit in Münster und Umgebung

Der Mensch ist einzigartig in seinem Wesen, in seinem Leben, in seinem Sterben - und in seiner Trauer. 2006 hat die Schober-Stiftung die Anschubfinanzierung für das Trauercafé am Johannes-Hospiz in Münster geleistet, in den Folgejahren förderte sie verschieden Projekte der Trauerarbeit in Borken, Gescher und Rheine. Aktuell bildet sich eine Gruppe Ehrenamtlicher der Hospizbewegung Havixbeck e.V., die bereits seit vielen Jahren in der Sterbebegleitung tätig ist, zu TrauerbegleiterInnen weiter, und für eine Mitarbeiterin der Arche Lüdenscheid e.V. hat die Qualifizierung zur Kindertrauerbegleiterin begonnen.
 

Jahresbriefe

Hier finden Sie unsere letzten jährlichen Rundbriefe zum Download. Darin bekommen Sie einen Eindruck unserer Arbeit und Projekte für das jeweilige Jahr.